Archive for the ‘Deutsch’ Category

Hardcore Volapük

Author: Fi!

Heute mal was über eine andere Plansprache: Volapük. Eine 1880 von einem Pfarrer erfundene Sprache, die zu einem Großteil auch aus dem Englischen entlehnt ist, was man aber kaum merkt wenn man es nicht weiß. Sie wird heutzutage kaum noch gesprochen, war aber mal seinerzeit die erste verbreitete und praktisch verwendete Plansprache.

Hier eine Hörprobe:

no vilob dalilön spikami ola
e fümiko no neodob yufi ola
klu obinos gudikum if mogolol
igo kanol deadön, si kanol

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Fonto: Eterne Rima

Interkulturelle Kompetenz: die Qualifikation für die Zukunft!
In Hamburg oder in der Welt – wir leben und arbeiten mit den unterschiedlichsten Kulturen zusammen. Damit dies gelingen kann, benötigen wir interkulturelle Kompetenz.
Aber was ist das eigentlich genau? Wie verhält man sich in einem Umfeld verschiedenster Kulturen? Und wie lernt man interkulturell am besten?
Erfahren Sie die Hintergründe zu diesem interessanten Thema und sammeln Sie neue Anregungen für ein besseres Miteinander der Kulturen.

Wir laden Sie herzlich ein zum
Vortragsworkshop „Interkulturelle Kompetenz“:

Am 03.03.2011 um 19.30 Uhr im Kulturladen St. Georg.

Unsere Referentin von der Firma KulturKonsens:
Johanna Grünhagen,
Dipl.-Pädagogin und Trainerin für interkulturelle Kompetenz

Wir freuen uns auf Sie und auf einen interessanten Abend mit Ihnen!

Denglisch 2.0

Author: Fi!

Die wunderschöne deutsche Sprache immer nur mit Anglizismen verunreinigen ist langweilig, und nebenbei bemerkt auch im sprach-imperialistischen Sinne ungerecht. Darum werde ich nun anfangen neben englischen auch Esperantoworte in die Alltagssprache mit einzubauen. Das Ganze kann man dann Desperanto nennen. Oder als Kurzform: Deppo! (Na ja, eigentlich mit einem ‘p’ aus D + Epo, aber der gemeine Deutsche neigt ja dazu, ein schnell gesprochenes ‘p’ durch eine Doppel-P auszudrücken)

  • Ich migriere durch den Wald. [migri]
  • Ich brauche fontalen Input! [fonto]
  • Sanglos ließ Dracula sie fallen. [sango]
  • Robo-Cop sieht wie ‘n Homo aus. [robo, homo]
  • Komischer Kaŭz’. [kaŭzo]
  • Du und du, zusammen seid ihr vier. [du]
  • Da kann ich nur Kopf-Jessen. [jes => kapjesi]
  • Ich fühl mich grad voll mallich. [malo]
  • Aber bitte mit Sano! [sano]
  • Ich steck mein Messer zurück in den Ingo. [ingo]
  • Airport-Security. Ich muss sie leider kontraŭlieren. [kontraŭ]
  • Das Besto wär, du fajfst deinen Fifi zurück. [besto, fajfi, fi]
  • Im Art-Kurs hab ich seine Katze getuscht. [arto, kaco, tuŝi]
  • Der lässt aber auch nichts anbrullen. [bruli]
  • Platscht dir meine Suppe? [plaĉi]
  • Vom Emo wird mir übel. [vomemo]
  • Hübsche Limo die du da hast! Fast so lang wie die Metro. [limo, metro]
  • Dein BMW ist nicht zu Aŭdi. [aŭdi]
  • Klar, der irrt ja auch in den stand-by. [iri]
  • Viele Ossis sind in der Disko aufgewachsen. [disko]
  • Ohne das sie litten machten sie durch. [lito => liten]
  • Lass mal den Diamant in der Kirche! [di'am'ant'o]
  • Wenn ich mir euren Verein anseh muss ich kotizen. [kotizi]
  • Ej, dein Taschen-Handy klingelt! [ej, poŝtelefono]
  • Meine Freundin koleriert mal wieder grundlos. [koleri]
  • Ja, aber nachher kulert ihr wieder im Bett rum. [kulero]

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Auch Lesenswert: “Wie geil ist das denn?”, “C’est une sale affaire”.

  • Ej, dein Taschen-Handy klingelt!

Welttoilettentag

Author: Fi!

Heute ist der Welttoilettentag! / Hodiaŭ estas internacia tago de la necesejo!

Voilà! Today it’s the World Toilet Day!
Enjoy your business!

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Wikipedia (de)

Und hier  mal wieder ein lustiges Fundstück aus dem Internet:

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Quelle: YouTube

Ich liebe dich

Author: Nicky

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Fonto: MajusArts

C'est une sale affaireOk, man kann geteilter Meinung sein ob es sinnvoll ist mit einem Wort wie “SALE” Werbung für Schlussverkauf zu machen, insbesondere da dieses in Sprachen weiterer europäischer Nachbarländer ganz anderere, abweichende Bedeutungen hat. Nur deswegen gleich vom Verfall der deutschen Sprache zu sprechen mag vielleicht etwas übertrieben sein. Gerade das Deutsche hatte schon immer gern die Eigenschaft sich Worte und Redewendungen aus anderen Sprachen als Fremdworte einzudeutschen. Es ist noch nicht lange her da war es schick französische Vokabeln einzudeutschen. “Watt hev ick mi echauffiert!” war ein gern zitierter Satz meiner Oma, dessen Komik aus dem wilden Mix von Platt und Französisch bestand. Und aus dem Latein gibt es weiterhin viele Fremdworte im Deutschen (z.B. Domizil von Domo = Haus). Davon allein ging und geht eine Sprache nicht kaputt, erst recht wenn sie so viele Sprecher hat.  In Europa ist die Zahl der deutschen Muttersprachler die größte existierende Sprachgruppe. Das diese Sprache also durch assimilierung ausstirbt ist unwahrscheinlich. Sie wird sich verändern, ja sicher. Das tun aber alle Sprachen. Man lese mal Shakespeare oder Luther; das hat mit heutigem Deutsch oder Englisch nicht mehr viel gemein, auch wenn man es noch versteht redet doch keiner mehr so. Sprache ist im ständigen Fluss und verändert sich. Das dabei auch eben sehr komische Wort-Kreationen entstehen trägt eher zur Erheiterung für den Kenner bei (wie die Selbstbedien-Bäckerei-Kette “Back-Point“), Andere sorgen für Irritation und Un- oder Missverständnisse besonders wenn z.B. ältere Menschen des englischen nicht mächtig genug sind. Manchmal führen die Marketing-Bestrebungen für alles ein englisches Schlagwort zu finden auch lustige Blüten, weil Doppeldeutigkeiten entstehen wie bei den “intimen Kurieren”.  Auch die Sportler der neuen Trendsportart Bouncen sind sich wohl nicht im klaren das Bouncer im englischen Türsteher bedeutet. Oder sie ignorieren es und nennen sich trotzdem so. Ausgefallene Sportarten scheinen sowieso per se auch dem Zwang zu unterliegen ausgefallen klingen zu müssen. Aufhänger dieses Artikels war eigentlich dieses ein Werbeschild für eine Rabattaktion die nicht nur Taschen, Röcke, Gürtel und Geldbeutel anpries, sondern auch Billabong, Skullcandy, Flow, Reef, Raiden, Hoodie und Kustom. Da stehe selbst ich ein wenig perplex und verwirrt davor… ;)

Aber ist das nun schlimm? – Nein! Ich bin nun mal halt kein Skater, und wenn’s mich interessiert frag ich halt nach und lerne ein paar neue Worte. Jede Gruppe igelt sich in ein Fach-Vokabular ein, das nur von Insidern verstanden wird. Besonders Fachgruppen (Mediziner, Ingenieure, ja quasi alle Berufsgruppen) neigen dazu ihr Spezial-Vokabular zu bilden, genauso wie Fuß- oder Handballer und deren Fans, politische oder religiöse Gruppierungen. Das ist quasi normal. Wenn man’s nicht versteht heißt es eigentlich nur, dass man nicht zur Gruppe dazugehört. Darüber kann man sich dann amüsieren, sich ärgern, es ändern, mit den Achseln zucken oder aber den Untergang der Sprache beschwören. – Kommen wird er deshalb nicht!

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Nachtrag: Die Anzeige im Blog von Himmelbrett wurde inzwischen leider wieder entfernt

Alle Infos gibt’s hier: uni-hamburg.de (de/en)

In Kürze gibt es wieder eines der regelmäßig in Meklenburg-Vorpommern stattfindenden Esperanto-Wochenendseminare.
Infos und Kontakt zum Seminar gibt es hier: http://www.esperanto-nb.de/

Werner Pfennig
Uns Hüsung 29/0705
17034 Neubrandenburg
(Tel. 0395 422 13 98 AB)
info@esperanto-nb.de